Aktivitäten
Schön, dass Sie sich für unsere
Eifelvereins-Ortsgruppe interessieren!

Die Ortsgruppe Linz wurde 1965 aus der Taufe gehoben und hat derzeit rund 100 Mitglieder aus allen Altersschichten.
Für aktive Menschen wie Sie, die die Landschaft, die Natur und die Kultur des Rheinlandes, der Mosel, des Westerwaldes sowie der Eifel und ihrer Nachbarregionen entdecken und erleben wollen, bieten wir ein abwechslungsreiches Wanderprogramm an.
Wir bieten regelmäßig Halbtags - und Tageswanderungen von unterschiedlichen Kilometern und Schwierigkeitsgraden an.
Wir bieten für Senioren und für diejenigen, die nicht mehr gut laufen können, kleine Wanderungen mit Plauderstündchen an.
Wir bieten 1 - 2 Wanderfreizeiten im Jahr für mehrere Tage an.
Wir sind mit der Naturschutzwartin unterwegs.
Wir treffen uns zum Lauftreff jeden Dienstag von 9:30 – 10:30 Uhr auf der Erpeler Ley.
Wir treffen uns von April bis November zum Stammtisch jeweils am ersten Mittwoch im Monat ab 18:00 Uhr.
Kultur und Geselligkeit kommt bei uns auch nicht zu kurz.
Machen Sie doch einfach mit!
Eine Anmeldung zu einer Probewanderung ist nicht erforderlich und unverbindlich.
DAS SIND EINIGE AKTIVITÄTEN, DIE WIR UNTERNOMMEN HABEN

Wo Natur auf Kultur trifft
Wanderfreizeit im lieblichen Taubertal
eine großartige Kulisse für Naturliebhaber
07. bis 12. September 2025
Eifelverein Linz auf Entdeckungsreise im lieblichen Taubertal wo Natur auf Kultur trifft
Anfang September machten sich früh morgens 14 Mitglieder des Eifelvereins Linz auf zu ihrer 6-tägigen Wanderfreizeit ins liebliche Taubertal.
Das Wein-und Wellnesshotel in Markelsheim bot uns eine schöne Unterkunft und verwöhnte uns mit heimischen Produkten.
Das „Liebliche Taubertal“ erstreckt sich von Rothenburg ob der Tauber in nordwestlicher Richtung bis nach Freudenberg am Main.
Eingebettet in Wald und Wiesen, gesäumt von Weinbergen und umrahmt von weich geschwungenen Hängen, die Natur im Taubertal ist ebenso eindrucksvoll wie vielseitig.
Eine großartige Kulisse für Naturliebhaber und lässt das Wanderherz höher schlagen.
Inmitten der Natur warten auch kulturelle Schätze darauf, von uns entdeckt zu werden: Erkundungen historischer Burgen, prachtvolle Schlösser, blühende Gärten und vieles mehr stand auf dem Programm.
Bereits am Tag nach der Ankunft ging es mit dem Zug nach Bad Mergentheim zur Stadtbesichtigung, Wanderung des Philosophenwegs und durch den blumenreichen und wunderschönen Kurpark, am Brunnentempel konnten wir verschiedene Heilwasser probieren.
Weitere Tagestouren führten von Königshofen nach Bad Mergentheim, den Schönbühler Weg rund um Markelsheim, sowie den 21 km langen Panoramaweg von Creglingen nach Weikersheim. Auf allen Wegen fiel uns die Vielfalt von und die Menge der Obst-und Herbstfrüchte auf, überall konnten wir große Weinberge bestaunen.
Ein besonderer Höhepunkt war die Besichtigung der Stadt Rothenburg ob der Tauber.
Dank einer fachkundlichen Führung lernten wir die Stadt von einer anderen Seite auch geschichtlich kennen. Dieser Rundgang durch die historische Altstadt mit ihren romantischen Gässchen und ihrer einmaligen Architektur bietet uns einen Überblick über die verschiedenen Epochen der Rothenburger Stadtgeschichte.
Bei der Rückfahrt besuchten wir noch die Stadt Wertheim am Main mit seiner großen Burganlage und die historische Altstadt, was zum Abschluss unserer Wanderfreizeit nochmal ein besonderes Erlebnis war.
Die Tage im lieblichen Taubertal bleiben uns in schöner Erinnerung und vergingen viel zu schnell.
Unser Dank gilt den Wanderführerin Margot und Wolf, die alles perfekt organisiert hatten.
Text: Margot Herzog-Sauer

Wandern durch die Serra de Tramuntana
Wanderfreizeit in Port de Sóller
auf Mallorca im Tramuntana Gebirge
28. April - 05. Mai 2025
Wanderwoche in der Tramuntana auf Mallorca vom 28. April bis 05. Mai 2025
Anlässlich des 60. jährigen Bestehens der Ortsgruppe Linz/Rhein veranstaltete diese Ende April 2025 eine Wanderfreizeit auf Mallorca, bei der auch kulturelle Aspekte nicht zu kurz kamen. Standort war der Hafenort Puerto de Soller im Nordwesten der Insel. Von dort aus wurde die nähere Umgebung erwandert, unterstützt mit Bus, Straßenbahn und Schiff.
Nachdem die geplante Ortserkundung wegen verspäteter Ankunft im Hotel leider ausgefallen war, ging es am nächsten Tag direkt vom Hotel aus auf historischen Wegen und Pfaden in das Bergdorf Fornalutx, hoch über dem Tal von Soller. Fornalutx gilt als eines der schönsten Dörfer Spaniens. Nach einer ausgiebigen Mittagspause wanderte die Gruppe zum Hauptort des Orangentals, der Kleinstadt Soller. Hier gibt es viele schöne Häuser und öffentliche Gebäude im Stil des Modernismo, dem Jugendstil Spaniens. Auch kulinarisch kommt man nicht zu kurz. Nach einer kleinen Stärkung fuhr die Gruppe mit der historischen Straßenbahn nach Puerto de Soller zurück.
Am zweiten Tag holte uns der Busfahrer von Repic Bus pünktlich ab und brachte uns zum Landgut Raixa, was zunächst ausgiebig besichtigt wurde.
Hiernach starteten wir zur Wanderung durch ein stilles Tal ins Bergdorf Valldemossa. Der Ort ist insbesondere bekannt durch sein idyllisch gelegenes Kloster, was man besichtigen kann. Hier verbrachten der Pianist Frederick Chopin und seine Partnerin George Sand ein paar Monate im Winter. Der Ort selbst ist – wie Fornalutx – penibel herausgeputzt, jedoch mit vielen Geschäften, die zum bummeln einladen. Die meisten Leute unserer Gruppe stärkten sich mit Kaffee, Kuchen oder einem Eis, bevor sie die Rückfahrt mit dem ÖPNV Bus nach Puerto de Soller antraten. Die Strecke führte entlang der romantischen Westküste, vorbei an herrschaftlichen Besitzungen und Olivenplantagen mit ständigen Ausblicken auf das Meer.
Anderntags holte uns der Bus wieder ab und fuhr uns zum Mirador de ses Barques, dem Ausgangspunkt unserer Panoramatour entlang der Steilküste der Tramuntana. Da diese Wanderung wegen Steigungen recht beschwerlich und auch lang ist, wurde bereits zu Beginn die Gruppe geteilt. Der größte Teil wanderte zur idyllischen Bucht Cala Tuent. Leider war dort das Baden wegen der vielen Quallen nicht möglich. Die kleinere Gruppe lief noch weiter bis zur Bucht von Sa Calobra mit seinem Strand am Ende der Schlucht Torrent de Pareis. Von dort aus ging es mit dem Schiff zurück über Cala Tuent nach Puerto de Soller. Die Schiffstour entlang der wild zerklüfteten und unberührten Felsküste ist ein absolutes Muß für Mallorcareisende.
Am vierten Tag brachte uns der Bus ins Herz des Tramuntanagebirges zum Stausee Cuber. Von da wanderte die Gruppe am See entlang zu einer kleinen Paßhöhe, wo es eine ausgiebige Mittagsrast gab um sich für den anstrengendsten Teil zu stärken: Den Rückweg durch die Schlucht von Biniaraix. Dieser „Pilgerweg“ ist als gepflasterter Treppenweg angelegt und diente den Pilgern dazu, von Soller zum Kloster Lluc zu gelangen. Der Weg ist von Wasserleitungen gesäumt und windet sich in atemberaubenden Kehren am Schluchtrand entlang bis nach ca. 850 Höhenmetern Abstieg das kleine Dorf Biniaraix erreicht wurde. Von dort aus ging es dann noch über Dorfstraßen bis zur Placa de Constitucio in Soller, wo sich alle in der nahe gelegenen Eisdiele ein dickes Eis verdient hatten. Danach traten die meisten den Rückweg wieder mit der historischen Straßenbahn an.
Nachdem die beiden letzten Wandertage recht anstrengend waren, war der fünfte Tag zur flexiblen Verfügung gedacht. Der größte Teil der Gruppe fuhr nach Soller um vormittags den Markt zu besuchen und den schönen Ort noch besser zu entdecken. Andere „erwanderten“ in Puerto de Soller die Strandpromenade mit seinen hübschen Geschäften, dem Hafen und dem darüber liegenden Fischerviertel.
Zwei Männer hatten jedoch kein Interesse an Shopping. Daher wurden auch an diesem Tag wieder die Wanderstiefel geschnürt. Der Rundweg führte vom Hafen hinauf zum Finca Hotel Muleta de Ca S´Hereu, wo wir uns einen frisch gepressten Orangensaft genehmigten. Der Rückweg ging über schöne Wanderwege über das Kap von Muleta zum Leuchtturm auf der anderen Seite der Bucht von Puerto de Soller. Die schönen Ausblicke auf den kreisrunden Hafen und der sich dahinter auftuenden Bergwelt begleitete den Abstieg zurück über die Fahrstraße.
Nachmittags stand für die Gruppe ein ganz besonderes Schmankerl auf dem Programm: Der Besuch der Finca Can Bardi am Ortsrand von Puerto de Soller. Das Landgut mit seinem Wehrturm und der schönen Eingangshalle ist seit vielen Generationen in Privatbesitz. Nur durch die langjährigen Kontakte der beiden Wanderführer zur Besitzerfamilie konnte der Besuch in den privaten Räumen überhaupt organisiert werden. Senora Paula zeigte uns im Erdgeschoß ihr „Museum“ mit Olivenölpresse, altem Taubenschlag, Mehlmühle und vielen Geräten aus der Landwirtschaft. Im Erdgeschoß befindet sich auch der Hausaltar und eine Bildergalerie. Im ersten Stock zeigte sie die Küche, die Spülküche und das Eßzimmer. Im zweiten Stock endete die Führung im großen Salon und den Schlafzimmern. Das besondere an dieser Finca ist, dass die Besitzerin noch selbst ihr „Museum“ zeitweise bewohnt und auch der Grundbesitz immer noch bewirtschaftet wird.
Die Gruppe zeigte sich sehr beeindruckt und kaufte dort Olivenöl und frisch gepflückte Orangen.
Am letzten Tag der Reise brachte uns der Bus zum Küstendörfchen Lluch Alcari. Nach kurzem Fotostopp stiegen wir vom Dorf zur Küste ab und wanderten auf schmalen Küstenpfaden, stets das Meer im Blick, zur Bucht von Deya. Von dort stiegen wir zu dem schönen Ort auf und genossen vom höchsten Punkt an der Kirche und dem hübschen Friedhof den Rundumblick auf Ort, Berge und Meer.
Während von Deya ein Teil der Gruppe mit dem ÖPNV Bus zum Hotel zurück fuhr, wanderte der andere Teil auf historischem Dorfverbindungsweg cami de castello zurück nach Puerto de Soller.
Fazit: Es war wandermäßig eine anstrengende, aber schöne Wanderfreizeit und die Gruppe bedankte sich bei der Vorsitzenden, Irmhild Füllenbach sowie den Wanderführern Rudolf und Iris Schwarz für die gute Organisation der Reise.
Autorin: Iris Schwarz

Eine einzigartige Landschaft
Wanderfreizeit in Lieser an der
wunderschönen Mosel
15. - 20. September 2024
Ist es die einzigartige Landschaft? Ist es der Wein? Sind es die Ortschaften, mal mittelalterlich, mal römisch geprägt? Ist es die sprichwörtliche Gastfreundschaft und die Freude an kulinarischen Genüssen? Finde deine eigene Antwort auf das, was das Wandern an der Mosel so einzigartig macht!
20 Mitglieder die sich zur Wanderfreizeit angemeldet haben, werden versuchen dieses heraus finden.
Bei dieser Wanderfreizeit hatten wir drei Wanderführer, es gab auch täglich zwei Gruppen. Die Teilnehmer konnten wählen, an welchen Aktivitäten sie teilnehmen wollten.
Gruppe 1: Die Wanderungen, die von Irmhild und Berthold geführt wurden, waren teilweise anspruchsvoll bis alpin.
Gruppe 2: Die Wanderungen, die von Liesel geführt wurden, waren leicht bis mittelschwer.

Wo sich Natur und Kultur ergänzen
Wanderfreizeit im Naturpark
Altmühltal in Beilngries
25. August - 01. September 2023
So muss wandern sein. Wo sich Natur und Kultur ergänzen schlägt das Herz schneller.
Das empfanden auch die 24 Wanderfreunde der OG Linz während ihres Aufenthalts im romantischen Altmühltal.
An der wildromantischen Schönheit des Altmühltals arbeitete die Natur unermüdlich Millionen von Jahren.
Schon von weitem begrüßen Sie stolze
Burgen, Burgruinen und Schlösser, die auf steil aufragenden Jurafelsen thronen und den Anschein erwecken, dass sie auch heute noch das unter ihnen liegende Tal bewachen.
Unsere Wanderführer hatten wie gewohnt ein umfangreiches sowie abwechslungsreiches Wanderprogramm zusammengestellt.
Beim Wandern im Naturpark Altmühltal entdeckt man nicht nur schroffe Dolomit-Felsen, sonnenüberflutete Wacholderheiden, sanfte Flusstäler und ausgedehnte Wälder, sondern auch eine geschichtsträchtige Kulturlandschaft.

Eifelverein on Tour in der Südpfalz
Wanderfreizeit an der südlichen Weinstraße
in Edenkoben
12. - 16. Juni 2023
Des Wanderers Glück. Hier ist es zu finden, an der Südlichen Weinstraße.
Denn die Natur hat es gut gemeint, die Region um Edenkoben, St. Martin, Rhodt und Maikammer ist eine beliebte Urlaubsregion. Einerseits wegen der Landschaft, andererseits locken die geschichtsträchtigen Bauten.
Und zuletzt ist die Region bekannt für ihre leiblichen Genüsse, wie den dort angebauten Wein und das deftige Essen.
Eine 17- köpfige Wandergruppe des Eifelvereins Linz machte sich für 5 Tage auf zu einem Wanderurlaub. Gut untergebracht in der Sportschule Edenkoben konnten wir unsere Touren unternehmen. Die Gegend ist sehr geprägt von König Ludwig I von Bayern (König 1825-1848). Weithin sichtbar thront seine Sommerresidenz Villa Ludwigshöhe über der ganzen Region.
Unsere erste Wanderung machten wir auf dem Theresienweg. Dieser Weg ist Therese der Gattin Ludwigs I gewidmet. Wir durchwanderten den kühlen und schattigen Kastanienwald. Ludwig I veranlasste zu seiner Zeit, dass in der Region nur Kastanien angebaut wurden. Sie erinnerten ihn an italienische und französische Gefilde.
Ein besonderer Reiz der Gegend sind die Ausblicke vom Haardtrand aus über die Rheinebene mit den Weinfeldern und idyllischen Dörfern. Besonders genießen konnten wir diese Aussicht nach einem steilen Anstieg auf der Rietburg. Der Rückweg führte uns durch das Edenkobener Tal am Hilschweyher vorbei. Bei zwei weiteren Streckenwanderungen erkundeten wir den südlich von Rhodt gelegenen Bereich. Hier interessierten uns der Annaberg mit der Annakapelle, sowie Burrweiler mit Burrweiler Mühle. Natürlich durfte auch eine Weinverkostung am Abend nicht fehlen.
Bei unserer Erkundung nach Norden ließen wir uns bei einer Führung das Hambacher Schloss und seine geschichtsträchtige Vergangenheit erläutern. Das Schloss, die Wiege der Demokratie, erhebt sich imposant über der Rheinebene.
An unserem letzten Tag besichtigten wir Speyer mit all seinen Bauwerken. Bei einer Führung im mittelalterlichen Judenhof mit Mikwe und dem Museum SchPIRA wurde uns viel Wissenswertes über die Juden des Mittelalters sehr anschaulich erklärt.
Alles in allem wird diese Freizeit dem Spruch „Wandern macht bewandert“ gerecht.
Bericht: Christine Dick-Hausen

Wanderfreizeit auf dem Lechweg
Wanderfreizeit auf dem Lechweg
von der Quelle bis zum Fall
20. - 31. August 2022
Eifelverein OG Linz wandert durch eine der letzten Wildflusslandschaft Europas.
Wanderbares Lechtal - ursprünglich, vielfältig und einzigartig, das durften kürzlich achtzehn Mitglieder der OG Linz bei Kaiserwetter in einer erlebnisreichen Wanderwoche erleben: der „Lechweg – von der Quelle bis zum Fall“.
Auf dem Lechweg begleitete die Gruppe einender letzten Wildflusslandschaften Europas durch die Berglandschaften von Vorarlberg und Tirol.
Der Lech sprudelt als schmaler Gebirgsbach von seiner Quelle am malerischen Formarinsee abwärts. Immer mehr Bäche münden hinein und der Lech zieht nun als breiterer Wildfluss durch das idyllische Lechtal. Mal fließt er über weite Auwiesen, mal durch tiefe Schluchten und mal über ausladende Kiesbänke, immer begleitet vom Lechweg, der entlang seines Ufers verläuft.
Unsere Wanderführer hatten von der großen Auswahl der Wanderwege im Lechtal ein umfangreiches sowie abwechslungsreiches Wanderprogramm zusammengestellt.
Vom Formarinsee einem Hochgebirgssee mit fast unwirklich blauem Wasser bis zum Lechfall in Füssen mit Änderungen der Wege war alles dabei.
Die Wanderrouten führten uns entlang schmaler Schluchten und weit oberhalb des Talgrundes am Lech entlang, vorbei an herabstürzenden tosenden Wasserfällen, an einen Wasserfall der jedes Jahr am 11. November versiegt und erst am 23. April des nächsten Jahrs wieder hervor tritt. Eine hochalpine Bergwanderung von der Bergstation der Jöchelspitz-Bahn auf die Jöchelspitze (2226m) war auch im Programm dabei. Die Wanderfreunde schauten auf dem Baichlstein durch eine freistehende Tür mit Blick auf den Lechzopf. Unterwegs tauchten wir unsere Füße in Kneipanlagen, im Lech oder in Gebirgsbäche zum abkühlen ein. Sogar am Ruhetag wurde eine kurze Wanderung mit etwas Nervenkitzel, etwas Genuss und Geselligkeit und etwas für die Gesundheit angeboten. Ein besonderes Highlight war natürlich die Holzgauer Hängebrücke und die highline179 bei Reutte in Nähe der Ehrenburg.
Die letzte Wanderung führte von der Bergstation Rüfikopf (2226m) zum Monzabonsee.
Bei jeder Wanderung im Lechtal geht einem das Herz auf. Es gibt selten eine Region mit einem so umfangreichen und abwechslungsreichen Wanderangebot und spektakulären Ausblicken auf die malerische Bergwelt.
In zehn sonnigen Tagen, mit Abweichungen, schafften wir von der Quelle des Lechs bis zum Lechfall im bayerischen Füssen rund 120 Kilometer zu erwandern.
Mit dem familiengeführten Hotel " Grüner Baum" in Bach hatten unsere Wanderführer eine gute Wahl getroffen.

Wanderfreizeit auf dem Lechweg
Wanderfreizeit auf dem Lechweg
von der Quelle bis zum Fall
20. - 31. August 2022
Eifelverein OG Linz wandert durch eine der letzten Wildflusslandschaft Europas.
Wanderbares Lechtal - ursprünglich, vielfältig und einzigartig, das durften kürzlich achtzehn Mitglieder der OG Linz bei Kaiserwetter in einer erlebnisreichen Wanderwoche erleben: der „Lechweg – von der Quelle bis zum Fall“.
Auf dem Lechweg begleitete die Gruppe einender letzten Wildflusslandschaften Europas durch die Berglandschaften von Vorarlberg und Tirol.
Der Lech sprudelt als schmaler Gebirgsbach von seiner Quelle am malerischen Formarinsee abwärts. Immer mehr Bäche münden hinein und der Lech zieht nun als breiterer Wildfluss durch das idyllische Lechtal. Mal fließt er über weite Auwiesen, mal durch tiefe Schluchten und mal über ausladende Kiesbänke, immer begleitet vom Lechweg, der entlang seines Ufers verläuft.
Unsere Wanderführer hatten von der großen Auswahl der Wanderwege im Lechtal ein umfangreiches sowie abwechslungsreiches Wanderprogramm zusammengestellt.
Vom Formarinsee einem Hochgebirgssee mit fast unwirklich blauem Wasser bis zum Lechfall in Füssen mit Änderungen der Wege war alles dabei.
Die Wanderrouten führten uns entlang schmaler Schluchten und weit oberhalb des Talgrundes am Lech entlang, vorbei an herabstürzenden tosenden Wasserfällen, an einen Wasserfall der jedes Jahr am 11. November versiegt und erst am 23. April des nächsten Jahrs wieder hervor tritt. Eine hochalpine Bergwanderung von der Bergstation der Jöchelspitz-Bahn auf die Jöchelspitze (2226m) war auch im Programm dabei. Die Wanderfreunde schauten auf dem Baichlstein durch eine freistehende Tür mit Blick auf den Lechzopf. Unterwegs tauchten wir unsere Füße in Kneipanlagen, im Lech oder in Gebirgsbäche zum abkühlen ein. Sogar am Ruhetag wurde eine kurze Wanderung mit etwas Nervenkitzel, etwas Genuss und Geselligkeit und etwas für die Gesundheit angeboten. Ein besonderes Highlight war natürlich die Holzgauer Hängebrücke und die highline179 bei Reutte in Nähe der Ehrenburg.
Die letzte Wanderung führte von der Bergstation Rüfikopf (2226m) zum Monzabonsee.
Bei jeder Wanderung im Lechtal geht einem das Herz auf. Es gibt selten eine Region mit einem so umfangreichen und abwechslungsreichen Wanderangebot und spektakulären Ausblicken auf die malerische Bergwelt.
In zehn sonnigen Tagen, mit Abweichungen, schafften wir von der Quelle des Lechs bis zum Lechfall im bayerischen Füssen rund 120 Kilometer zu erwandern.
Mit dem familiengeführten Hotel " Grüner Baum" in Bach hatten unsere Wanderführer eine gute Wahl getroffen.

Wanderfreizeit in der Rhön
Wanderfreizei am öslichen Rand Hessens
in Geersfeld in der Rhön
22. - 29. Juni 2022
Zwischen Vogelsberg, Spessart und Nordhessen kuschelt sich die Rhön an den östlichsten Rand Hessens. Dort verbrachten 11 Mitglieder der OG Linz vom 22. bis 29.Juni 2022 eine erlebnisreiche Wanderwoche.
Mit dem familiengeführten Hotel "Sonne" in Gersfeld hatte unsere Wanderführerin eine gute Wahl getroffen.
Nach der langen Autofahrt und zur Einstimmung in die Wanderfreizeit wurde eine kurze Wanderung durch den Wildpark im Biosphärenreservat Rhön - einer der schönsten Deutschlands - unternommen. Hier erlebten wir einige Tiere in freier Wildbahn.
Am zweiten Tag fuhren wir mit dem Bus bei strahlendem Sonnenschein auf die Wasserkuppe (950 m), höchster Berg Hessens, auch das Ausflugsziel in der Rhön wie Segelflug, Gleitschirmfliegen, Skilifte, Snowboard, Loipen, Wandern, Sommer-rodelbahn. Natürlich mussten wir auch mit der Rodelbahn fahren und fühlten uns in die Kindheit zurück versetzt. Die Wasserkuppe bietet einen atemberaubenden Panoramablick bis hin zum Thüringer Wald. Zurück wanderten wir über den Guckaisee nach Gersfeld.
Es folgten Tagestouren durch das Fuldatal bis Ried, auf die Milseburg (835 m), eine der schönsten Rhönberge mit Felspartien und reicher Vegetation und zur Poppen-hausener Kunstmeile.
Beeindruckend war die Tour auf den Kreuzberg (932 m) der Heilige Berg der Franken, mit der Kreuzigungsgruppe und seinem sehenswerten Panorama, der nicht nur als Wallfahrtsort, sondern auch mit seinem weltberühmten Klosterbier bekannt ist.
Ein toller Weg führte uns durch das Naturschutzgebiet „Rote Moor“ (zweitgrößtes Moor der Rhön) und durch die Kaskadenschlucht, ein enges Waldtal mit naturbelassenem Wald.
Auch eine Fahrt nach Fulda, die Barocke Schönheit, hatte die Wanderführerin organisiert. Es gab viel zu Besichtigen, den Dom, den Schlossgarten und die Altstadt mit ihren Fachwerkbauten. Auch auf den alleinstehenden Petersberg, einer Basaltkuppe, sind wir gegangen um die St. Lioba Kapelle zu besichtigen, welche durch ihre exponierte Lage weithin sichtbar ist.
Bericht: Liesel Heidgen

Wanderfreizeit im Pfälzer Wald
Wanderfreizeit im Pfälzer Wald
in Altleiningen
27. September - 01. Oktober 2021
Fünf wunderschöne abwechslungsreiche Tage erlebten 13 Wanderfreunde der OG Linz vom 27..09. – 01.10.2021 in Altleiningen im Pfälzer Wald. Das Leiningerland liegt reizvoll am Übergang des Pfälzerwalds zu den Weinbergen und der Rheinebene. Es ist benannt nach dem Herrschergeschlecht der Grafen von Leiningen, die hier seit dem 12.
Jahrhundert ihren Stammsitz hatten.
Ab dem 15. Jahrhundert teilte sich das Geschlecht in zwei Linien. Mit der Geschichte der Leininger Grafen ist eng verbunden die Geschichte der Leininger Klöster. Sowohl das Kloster Höningen als auch die Klöster in Hertlingshausen sind Gründungen der weltlichen Herrscher dieser Region. Der Leininger Klosterweg verbindet die ehemaligen Klosterdörfer und bietet auch immer wieder unterwegs Hinweise auf klösterliche Relikte. Der Weg bot uns schöne Ausblicke, natürliche Ruhe und ausgedehnte Waldflächen.
Das idyllische Burgdorf Neuleiningen besuchten wir bei unserer Wanderung auf dem Leininger Burgenweg. Der Weg verbindet die Burg mit unserer Unterkunft in der Jugendherberge Burg Altleiningen und Burg Battenberg. Die abwechslungsreiche Wanderung führte über fruchtbare Höhen mit Weitblicken und ausgedehnten Waldflächen mit versteckten Felsformationen.
Eine weitere Tagestour nach Weisenheim am Berg zeigte uns die Vielseitigkeit der Region. Der Ungeheuersee ist ein artenreiches Biotop mit interessanter Fauna und Flora. Nicht fehlen bei unserer Tour durfte das leibliche Wohl. Im Winzerort Weisenheim am Berg konnten wir in einem typischen Winzerort den neuen Wein mit Zwiebelkuchen genießen.
Den Abschluss unserer schönen Wanderreise bildete ein Besuch in der Kurstadt Bad Dürkheim, die unter anderem einen lohnenswerten Besuch im Kurgarten bietet.
Alles in allem hat sich der Ausspruch von Johann Wolfgang von Goethe bestätigt „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“.
Bericht: Cristine Dick-Hausen

Wanderfreizeit auf dem Schluchtensteig
Wanderfreizeit auf dem
Schluchtensteig im Schwarzwald
26. Juni - 03. Juli 2021
so erlebten 12 Wanderfreunde der OG Linz e.V. den Schluchtensteig im Schwarzwald vom 26.06. – 03.07.2021. Nahezu unberührte Natur steht im Mittelpunkt dieses Wandererlebnisses. Der Schluchtensteig, von Stühlingen nach Wehr, mit seinen sechs Etappen über 119 km führte uns durch Wald, Wasser, Hochheide, über hohe Felskuppen, Schluchten, Klammen, Wasserfällen, vorbei an Seen, Hochmooren über Blumenwiesen zwischen den Flüssen Wutach und Wehra.
Er ist kein Talweg – immer wieder wurden Bergkanzeln und Berggipfel angesteuert. Dann öffnet sich der Blick über die Schwarzwaldberge und die Berge der Schweizer Alpen. Vorbei an urigen Schwarzwaldhöfen bot jede Etappe eine neue Entdeckung und neue Landschaften. Viele seltene Tier- und Pflanzenarten haben in den Schluchten ihren Lebensraum.
Die Wutachschlucht zeigt völlig unterschiedliche Profile.
In den Wutachflühen begegneten wir üppiger Urwaldflora, dann Wasserfällen und wilden Felsklammen, die uns eine gute Kondition und Konzentration abverlangten.
Auch auf der fast schluchtenfreie Etappe nach St. Blasien gab es moderate An- und Abstiege und Abwechslung zu Hauf: Bildstein (1.134m), Heidelandschaft, einsame Bauernhöfe und den Windberg-Wasserfall. Die drittgrößte Kirchenkuppel Europas erwartete uns im beschaulichen St. Blasien.
Der letze Teil der Wanderung führte uns durch die Wehraschlucht. Bis zu 200 Meter hoch bauten sich die felsigen Hänge über dem Flusstal der Wehra auf. Der Wanderweg führte im steilen Auf und Ab, oft auch als schmaler Pfad, an der Hangkante entlang.
Der Weg zur Wehratalsperre war leider gesperrt. Über eine Umleitung gelangten wir zu Endpunkt der Wanderwoche nach Wehr. Applaus für einen Fernwanderweg der Extraklasse !
Im familiengeführten Hotel in Schluchsee konnten wir uns nach jeder Etappe bei gutem Essen und in freundlicher Atmosphäre erholen.
Bericht: Katharina Stollenwerk

Wanderfreizeit Sächsische Schweiz
Wanderfreizeit in der
Sächsischen Schweiz
09. - 14. September 2020
Acht wunderschöne abwechslungsreiche Tage verlebten 21 Teilnehmer vom 06..09. bis 14.09.2020 in der Sächsischen Schweiz.
Mit dem Hotel Amselgrundschlösschen in Kurort Rathen hatten unsere Wanderführer eine sehr gute Wahl getroffen, alles war perfekt. Nach langer Bahn – Autofahrt und zur Einstimmung in die Wanderfreizeit wurde eine kurze Wanderung um den Amselsee gemacht. Eine Wanderung auf die Bastei war am ersten Tag Pflicht, weiter durch die Schweden- löccher zum Amselgrund und über die Honigsteine zum Gamrig nach Rathen zurück.
Eine Reise in das Elbsandsteingebirge wäre unvollständig, wenn wir nicht zur Schrammsteinaussicht wandern würden. Von dort durch die Affensteine mit Carola-felsen, Idagrotte, Kuhstall zum Lichtenhainer Wasserfall. Die Kirnitschtalbahn brachte uns nach Bad Schandau zurück.
Die nahe böhmische Schweiz mit dem berühmten „Prebisch Tor", dem Gabrielensteig, durch einen Ca҇non mit wilde Klamm und Edmundsklamm, die nur auf Kähnen befahrbar sind, ließ uns die Wildheit dieser bezaubernden Landschaft entlang des Kamenice erfahren.
Der Aufstieg auf den mächtigen Tafelberg Pfaffenstein durch das „Nadelöhr“, einem schweißtreibenden Weg, ließ uns anschließend die Knochen spüren. Dafür belohnt die Tour uns mit fantastischen Aussichten und einem Abstecher zur berühmten Barbarine.
Kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze reizen besonders bizarre Steingebilde, höhlenartige Gänge und Durchschlüpfe und heben den Spaßfaktor nochmals an: die Tyssaer Wände. Hinter jeder Wegbiegung entdeckt man neue faszinierende Formen.
Eine spektakuläre Landschaft bot das Bielatal inmitten einzigartiger Sandsteinsäulen wie der Sachsenstein, die märchenhaften Felsschluchten an der Johanniswacht und inmitten der eindrucksvollen und fragil erscheinenden Herkulessäulen.
Der siebte Tag führte uns durch die beschaulichen Felsenschluchten des Uttewalder Grundes und in seine Nebentäler in eine völlig andere Welt. Der Landschaftscharakter ändert sich schlagartig und wir könnten hier glatt Elfen und Trolle erwarten, wenn wir nicht wüssten, dass es sie nicht gibt. Dafür gestaltet sich das Passieren der engen und niedrigen Felsdurchlässe und kleinen Durchgangshöhlen in den Teufelsschlüchten vor allem für größere Personen durchaus ein wenig sportlich und spannend.
Am Tag der Abreise wurde noch ein Zwischenstopp in Dresden eingeplant, wo uns noch eine dreistündige Altstadtführung der Sehenswürdigkeiten durch die Wanderführer geboten wurde.
Bizarr, skurril, urwüchsig… welche Worte wir auch immer fanden, wir waren beeindruckt von den vielen Felsformationen und Schluchten, Sandsteinnadeln und Felsriffen, Buchenwäldern und Wildbächen – Meisterwerken der Natur, die einzigartige Fotomotive darstellten. Kurzum: ….ein Wanderparadies.
Wir verbrachten acht anstrengende aber wunderschöne Tage bei Traumwetter in der Sächsischen Schweiz. Überwältigt von den natürlich schönen Eindrücken traten wir die Heimreise an. Die bizarre Felslandschaft in Verbindung mit den unvergleichlichen Aussichtspunkten wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Wanderfreizeit im Odenwald
Wanderung auf der Tour Natur
im romantischen Nahetal
16. August 2020
In Corona-Zeiten ist alles anders - sogar beim Wandern. Nach langen Überlegungen können wir fahren oder nicht, Erkundigungen beim Ministerium, der Corona Hotline, dem örtlichen Ordnungsamt und den Lockerungen
der Regierung konnten 16 wanderfreudige Mitglieder der OG Linz die Wanderfreizeit vom 17.06. – 24.06.2020 nach Eberbach, das Herz des Neckartals, im Odenwald antreten. Stationiert war die Gruppe im Hotel zur Linde in Eberbach-Neckarwimmersbach.
Nach Eintreffen im Hotel wurden die Koffer ausgepackt, Kaffee und Kuchen verzehrt und schon ging es los. Erstes Ziel war eine Rundwanderung um den aussichtsreichen Bocksberg.
Der Wanderführer führte uns auf den höchsten Berg des Odenwaldes, der Katzenbuckel, und zur höchstgelegenen Quelle. Auch zwei Schluchten wie die Wolfsschlucht und die Margaretenschlucht mit vielen Hindernissen wurden durchquert.
Die Wanderungen führten uns von Hirschhorn nach Eberbach, von Eberbach-Neckarwimmersbach nach Zwingenberg, von Neckarsteinach nach Hirschhorn, von Neckargerach nach Mosbach. Eine Wanderung verlief von Beerfelden zum Zwölf-Röhrenbrunnen (Mümling-Quelle) und dem Dreischläfrige Galgen. Durch das Gammelsbachtal wanderte die Gruppe nach Eberbach zurück.
Am dritten Tag hatte unser Wanderführer die Vorsitzende des Odenwaldclubs Eberbach Frau Ruth Schätzle-Schneider als Wanderführerin engagiert. Sie wanderte mit uns von Eberbach zum Schollerbuckel, einzigartiger Aussichtspunkt der sogenannten Teufelskanzel über die Neckarschleuse Rockenau zur Burgruine Stolzeneck, mit einem Abstecher zur Quelle am Ledigsberg zurück zum Hotel. Frau Schätzle-Schneider berichtete vieles aus der Region und über den Odenwald.
Schöne tolle Wanderungen, streckenweise auf dem Neckarsteig, hatte unser Wanderführer für uns ausgesucht und uns den Odenwald näher gebracht.
Von Petrus verwöhnt und mit vielen schönen Aussichten und Panoramablicken wurden die Wanderfreunde belohnt.
Sehenswürdigkeiten wie zahlreiche Burgen und wunderschöne historische Altstädte wie Eberbach, Hirschhorn und Mosbach mit ihren malerischen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen begleiteten uns auf dem Weg.
Mit vielen schönen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck kehrten wir nach Hause zurück.

Wanderfreizeit an der Saarschleife
Wanderfreizeit an der Saar
in Dreisbach
19. - 23. August 2019
das gibt es kein zweites Mal. Dazu dieser unvergleichliche Reichtum an sinnlichen Eindrücken, das findet sich so in keinem anderen deutschen Mittelgebirge. Ein ganz besonderes Wandererlebnis verspricht aber der Herbstmonat Oktober, wenn Wein- und Baumlaub sich färben und die Weinberge in feurigen Farben erstrahlen. All das konnten wir, 15 Wanderfreunde, auf unserer Wanderung erleben. Die Wanderführer hatten den Rotweinwanderweg von Ahrweiler nach Dernau einmal „anders“ geplant.
Der Weg führte uns durch Weinberge hinauf zur Weinbergskapelle St. Urban mit der alten Weinkelter aus dem Jahr 1794, weiter an den Brückenpfeiler im Adenbachtal vorbei.
Weiterhin führt die Wanderung uns östlich des Kuxbergs zum 285 Meter hoch gelegenen EVA-Turm auf dem Giesemertalskopf (EVA steht für Eifelverein-Ahrweiler e.V.) Hier werden wir belohnt mit einem Fernblick über Bad Neuenahr-Ahrweiler und die Wälder südlich der Ahr (leider auch schon ziemlich zugewachsen).
Nach einer Rast ging es weiter im Wechsel durch verwunschene Waldpfade und Weinreben, bis wir wieder auf dem Rotweinwanderweg gelangten. Natürlich stehen hier im Herbst die Winzer und bieten ihren Wein an, der natürlich auch von uns probiert wurde. Nach einem leckeren Glas wanderten wir weiter. Immer wieder verschwanden wir zwischen den Reben wo noch vergessene zuckersüße Trauben ihre Abnehmer fanden.
Auch Petrus war uns hold, nach bedecktem Himmel ließ sich gegen Mittag auch die Sonne zeitweise blicken Immer wieder hatten wir atemberaubende Aussichten auf die bunt verfärbten Weinberghänge und in das Ahrtal.
Wir hatten viel Spaß an dieser Wanderung, mit netten Gesprächen, haben viel gelacht und belohnten uns nach 15 km Auf und Ab mit einem leckeren Essen und einem guten Glas Wein in der Winzerwirtschaft Baltes in Dernau.

Wanderfreizeit im Harz
Wanderfreizeit im Harz
in Bad Harzburg
11. - 18. Juni 2019
Acht wunderschöne abwechslungsreiche Tage verlebten 19 Teilnehmer der OG Linz vom 11.06. - 18.06.2019 in Bad Harzburg in Niedersachsen. Mit dem Hotel Seela in Bad Harzburg hatten unsere Organisatoren eine sehr gute Wahl getroffen, alles war perfekt. Unsere Wanderführer hatten wieder schöne Wandertouren ausgesucht, wo für jeden etwas dabei war. Anreise nach Bad Harzburg im Harz war Dienstag, der 11. Juni 2019. Nach der Langen Auto / Zugfahrt trafen wir uns am Nachmittag im Hotel, die Zimmer werden bezogen und schon heißt es, es wird sich noch die Beine vertreten, was auch gut tut.
Unsere Wanderführer haben sich etwas Besonderes zur Einstimmung in die Wanderfreizeit ausgedacht, eine kurze Wanderung zwischen Wipfeln und dabei etwas über die heimische Flora und Fauna erfahren. Der Baumwipfelpfad in Bad Harzburg macht’s möglich, hoch hinaus geht es. Zurück gingen wir durch das Kalte Tal mit seinen Buchenwäldern und naturnahen Bachlauf zurück zum Hotel.
Am zweiten Tag war eine gemeinsame Rundwanderung in Schierke geplant, unter dem Motto - Abenteuer Einsamkeit - über den Pfarrstieg zu den Brockenkinder, die Zeterklippen, am Schierker Feuerstein Felsen vorbei zurück nach Schirke. Eine Wanderung durch stimmungsvollen Hochwald ebenso wie durch vom Waldtod geprägte Höhen. Höhepunkte waren die aussichtsreichen Felsen am Weg.
Sonnenschein und herrliche Weitsicht hatten wir am 3. Tag, es ging hoch hinaus.
Wir wanderten von Torfhaus über den Goetheweg zum Brocken (1141 m), den Abstieg vom höchsten Berg des Harzes wandern wir über den Teufelssteig nach Bad Harzburg. Vier von der Gruppe fuhren mit der Brockenbahn zurück.
Am Freitag war Ruhetag und wir hatten Bilderbuchwetter, denn es war eine Fahrt nach Goslar geplant. Der Vormittag stand zur freien Verfügung, um sich die Stadt anzusehen. Um 14:00 Uhr hatten unsere Organisatoren eine Stadtführung organisiert, "Auf den Spuren der Goslarer Gose" wir erlebten nicht nur Stadtgeschichte, sondern wurden zum Bierkenner des einheimischen gebrauten Bieres. Fachwerkromantik und Bierhistorie, sowie der Genuss einer frisch gezapften Gose hatten uns begeistert.
Sonnenschein am fünften Tag und eine Wanderung, Herz was willst du mehr. Wir wandern auf dem Kaiserweg in Bad Harzburg. Auf diesem Weg folgten wir längst vergangenen Hoheiten durch die reizvolle Landschaft am Großen Burgberg und im Radautal zum Radau-Wasserfall.
Wieder schönstes Wanderwetter am sechsten Tag. Wir wandern durch das schönste Tal des Harzes. Auf den Spuren der Hexen geht es durch das Bodetal, den "Grand Canyon" des Harzes - die wilde, schroffe Landschaft macht dieses Tal zu einer der herausragenden Wandergegenden des Harzes.
Das Highlight kommt natürlich zum Schluss. Wir wanderten mit teuflischem Gefühl auf dem Harzer Teufelsmauerstieg wo uns bizarre Naturschönheit und eine sehr alte, bis heute lebendige, Kulturlandschaft begegnen.
Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zur Burg - und Festungsruine Regenstein.
Alles Schöne hat ein Ende, auch unsere Wanderfreizeit.
Nach dem Frühstück verabschiedete sich schon eine kleine Gruppe um die Heimfahrt anzutreten. Der Rest unternahm noch eine kurze interessante Rundtour um das große Torfhausmoor mit botanischen und faunistischen Highlights.
Bevor dann auch die Heimreise angetreten wurde, gab es noch einen gemeinsamen Abschluss in Form von kühlen Getränken und einem kleinen Imbiss auf der Alm.
Auf unseren Wanderungen erfreuten uns unsere beiden Musikanten Regine und Hans mit ihrem Spiel auf der Mundharmonika.
Wir durften acht herrliche und abwechslungsreiche Tage bei schönstem Wanderwetter in Bad Harzburg verbringen, wo sich der Harz mit seinen schroffen Granitklippen und knorrigen Bergfichten, nebligen Moore und murmelnden Bachtäler mit seiner wilden Schönheit zeigte.
Aber auch eine erschreckende Kehrseite haben wir erlebt: Im gesamten Nationalpark Harz sterben Fichtenforste in großem Umfang ab, zumeist in der letzten Stufe durch die Borkenkäfer dahingerafft.

Wanderfreizeit in Kusel in der Pfalz
Wanderfreizeit im Musikantenland
in Kusel / Pfalz
01. – 05. Oktober 2018
20 Mitglieder des Eifelvereins machten sich auf, fünf Tage in Kusel und Umgebung zu wandern. Bestens untergebracht in der Musikantenland Jugendherberge Thallichtenberg, erkundeten wir bei schönstem Herbstwetter das bergige Umland der Burg Lichtenberg einst Stammsitz der Grafen zu Veldenz.In der Burganlage befinden sich neben der Jugendherberge noch das Musikantenlandmuseum, das Urweltmuseum Geoskop, eine Burgkapelle, eine Zweigstelle des Pfalzmuseum für Naturkunde und ein Restaurant. Abgerundet wurde der erste Eindruck durch eine Wanderung auf dem Preußensteig. Immer mit Blickkontakt zur Burg bewegten wir uns auf der ehemaligen Grenze zwischen Bayern und Preußen – erkennbar an den Grenzsteinen (KB und KP).
Mit Blick auf die Preußischen Berge und das Glantal führte uns die nächste Wanderung auf der ersten Etappe des Veldenz Wanderwegs in Richtung Lauterecken. Der Weg zeichnet sich aus durch An – und Abstiege in scheinbar unberührter Natur mit reinster Luft.
Ein toller Weg führte uns vor die Tore Baumholders. Die Traumschleife Bärenbach-pfad ist mit viel Liebe angelegt. Jede Menge Infotafeln säumen den Weg und informieren über die Natur und die jüngste Geschichte dieser Region. Der Weg lieferte uns einen wunderbaren Rundumblick über die Pfalz und den Hunsrück. Einzigartig waren vor allem die Einblicke auf den Truppenübungsplatz Baumholder, der teils als Biotop und Rückzugsgebiet fungiert, aber auch noch militärisch genutzt wird.
Unweit der Burg Lichtenberg liegt der Remigiusberg mit Überresten der Michelsburg und der Remigiuskirche. Sie ist ein Überrest der 1127 erbauten Benediktinerprobstei. Unsere letzte Wanderung führte uns zu diesem geschichtsträchtigen Ort und lieferte uns mit Blick auf den Steinbruch eine Vorstellung der früheren Lebensweise der Menschen dieser Region.
Bei dem Besuch des Diamantschleifer -Museums in Brücken erhielten wir einen Einblick in die Erwerbstätigkeit der Menschen der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Theorie und Praxis des Handwerks wurden uns von einem ehemaligen Schleifer nähergebracht.
Die Perle des Glantals, die geschichtsträchtige Stadt Meisenheim bildete den Abschluss unserer Wanderfreizeit.
So haben wir Land und Leute dieser rauen , aber liebenswerten Region mit allen Sinnen erkundet.
